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5 Unauffällige Anzeichen, Dass Dein Kind Gemobbt Wird

Ismine Karayianni

Psychologin MSc mit Erfahrung in der Diagnostik und Psychotherapie von Jugendlichen.

A young girl is sitting at the steps outside her school with her head in her arms, while two young boys in the back are pointing at her without compassion.  It is obvious they are not supportive to her stress.

Mobbing ist nicht immer laut. Manchmal zeigt es sich durch leises Rückzugsverhalten, plötzliche Wutausbrüche oder stille Tränen.

Viele Kinder schämen sich oder haben Angst, darüber zu sprechen. Deshalb ist es für Eltern so wichtig, auf feine Veränderungen zu achten.

Hier sind 5 subtile Anzeichen, dass dein Kind möglicherweise gemobbt wird – und was du tun kannst, um zu helfen.

1. Plötzliche Stimmungsschwankungen oder Rückzug

Wenn dein Kind plötzlich still, gereizt oder ängstlich wirkt, steckt oft mehr dahinter.

💬 „Ich will nicht darüber reden.“ 🔹 Häufiges Weinen, Frustration oder Aggression 🔹 Kein Interesse mehr an früheren Lieblingsaktivitäten 🔹 Stimmungsschwankungen ohne erkennbaren Grund

2. Vermeidung von Schule oder Freizeitaktivitäten

🔹 „Ich habe Bauchweh“ – besonders montags 🔹 Will plötzlich nicht mehr zur Schule oder zu einem bestimmten Hobby 🔹 Fragt, ob es die Schule oder Klasse wechseln darf

3. Unerklärliche körperliche Spuren

🔹 Blaue Flecken, Kratzer oder zerrissene Kleidung ohne klare Erklärung 🔹 Verlorene Sachen wie Turnbeutel, Pausenbrot oder Bücher 🔹 Beschädigte Schulmaterialien

4. Schlaf- oder Essverhalten verändert sich

🔹 Albträume, Ein- oder Durchschlafprobleme 🔹 Wieder Bettnässen 🔹 Appetitverlust oder übermäßiges Essen (Stressessen)

5. Keine Lust, über die Schule zu sprechen

🔹 Ausweichende Antworten bei Fragen zu Mitschüler:innen oder Lehrer:innen 🔹 Sinkendes Selbstbewusstsein 🔹 Nervosität beim Empfangen von Nachrichten

Was kannst du als Elternteil tun?

Du bist die erste Vertrauensperson deines Kindes. Wenn du etwas bemerkst – geh liebevoll auf dein Kind zu.

Offene Gespräche ermöglichen

Sprich in ruhigen Momenten – z. B. im Auto oder abends im Bett. Zeig, dass du da bist, ohne zu drängen.

Freundeskreis beobachten

Plötzlicher Rückzug oder Konflikte? Schau hin.

Schule kontaktieren

Lehrer:innen und Schulsozialarbeit können unterstützen – sprich sie an.

Selbstbewusstsein stärken

Mit Rollenspielen, positiven Sätzen oder gemeinsamem Üben von Konfliktsituationen.

Hilfe holen

Therapie ist keine Schwäche, sondern ein Schritt zur Stärke.

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