Gabrielle Györfi, Inhaberin des Creative You Art Studio in Thalwil, erzählte uns, für welche ausserschulischen Aktivitäten sich ihr Sohn nach der Schule entscheidet.
Jedes Kind hat eine andere Persönlichkeit, und diese Persönlichkeit muss auf positive Weise gefördert werden. Wenn mein sehr energiegeladener 6-jähriger Sohn nichts Konstruktives zu tun hat, neigt er dazu, Unfug zu machen, was mit unserer elterlichen Anleitung vermieden werden kann.
Schulische Aktivitäten zielen oft nicht auf eine ganzheitliche Entwicklung ab, und deshalb sollte jedes Kind zumindest an einer ausserschulischen Aktivität teilnehmen. Es muss jedoch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen ausserschulischen Aktivitäten, Nachhilfeunterricht, freiem Spiel, Zeit mit Freunden, Zeit mit der Familie und natürlich auch Zeit für sich selbst bestehen. Bei der Auswahl einer ausserschulischen Aktivität muss man die Persönlichkeit des Kindes, seine Vorlieben und Abneigungen, sein Energieniveau und seine Interessen berücksichtigen.
Wir kennen unsere Kinder am besten: wie müde sie sind, wenn sie von der Schule nach Hause kommen, wie viel „Extra“ sie neben der Schule brauchen und wie voll ihre Wochenenden mit Geburtstagsfeiern, Familienzeit und dem Spielen mit Freunden sind.
Viele Eltern kommen mit ihren Kindern zu Creative You und fragen mich, ob ihr Kind meiner Meinung nach reif/alt genug für unsere Kreativ-Workshops ist. Meiner Meinung nach gibt es kein zu junges/unreifes/etc. Kind, um an kreativen Aktivitäten teilzunehmen, aber das Niveau der Aktivität muss für das Kind richtig sein.
Ausgehend von meiner persönlichen Erfahrung als Mutter und als Gründerin meines Kreativstudios, in dem ich wöchentlich Dutzende von Kindern sehe, möchte ich mindestens drei Arten von Aktivitäten empfehlen, die Kinder in ihrer frühen Kindheit ausprobieren sollten.







